Im Magazin. Foto: Thomas Platow, LAB.

Die Berliner Republik

Stand und Perspektiven der Forschung

Projektleitung:
Michael C. Bienert, PD Dr. Stefan Creuzberger, Dr. Kristina Hübener, Dr. Matthias Oppermann
Projektdauer:
April 2011 bis Sommer 2013
Beteiligte Partner:
  • Professur Neuere Geschichte I, Historisches Institut, Universität Potsdam
  • Brandenburgische Historische Kommission e.V.
  • Historische Kommission zu Berlin e.V.
  • Landesarchiv Berlin

Am 28. und 29. April 2011 führten das Landesarchiv Berlin, die Stiftung Ernst-Reuter-Archiv und die Professur Neuere Geschichte I am Historischen Institut der Universität Potsdam als Hauptorganisatoren ein gemeinsames Wissenschaftliches Kolloquium durch. Im Mittelpunkt der Veranstaltung, die in den Räumlichkeiten des Landesarchivs stattfand, stand die Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland in den letzten 20 Jahren seit der Wiedervereinigung 1990. Namhafte Zeithistoriker und Politikwissenschaftler beleuchteten unterschiedliche Facetten der jüngsten Vergangenheit. Neben der Außenpolitik lag der Schwerpunkt des Kolloquiums auf innenpolitischen, kulturellen und gesellschaftlichen Aspekten. Ebenso stellte sich die Frage nach den Kontinuitäten aus der „Bonner Republik“ vor 1989/90 sowie nach den Veränderungen, die sich seitdem eingestellt haben. Somit war die Veranstaltung als eine Zwischenbilanz der letzten zwei Jahrzehnte deutscher Geschichte gedacht, die zugleich neue Anregungen für künftige Forschungsarbeiten geben sollte (Programm).

Die Beiträge, die auf dem Kolloquium gehalten wurden, werden derzeit für die Drucklegung vorbereitet. Damit sollen die Ergebnisse der Veranstaltung auch der interessierten Öffentlichkeit als Publikation vorgelegt werden. Der Sammelband wird in der Reihe „Zeitgeschichte im Fokus“ beim be.bra wissenschaft verlag erscheinen.